Archive for the ‘Event’ Category

Zmarł Esbjörn Svensson

June 16, 2008

Dziś rano usłyszałam w radiu – 44-letni pianista jazzowy ze Szwecji zmarł podczas nurkowania niedaleko Sztokholmu.

Więcej informacji na ten temat:

http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/7456031.stm

EST to jedna z grup, dzięki którym jazz zaczął zaliczać się do muzyki, której chętnie słucham. Ich album “Seven Days of Falling” znam na pamięć, wielokrotnie umilał mi chłodne zimowe wieczory. I myślę, że nie jestem odosobnionym przypadkiem – jazz kojarzył mi się zawsze z nieznośnymi na dłuższą metę trąbkami i hermetycznymi, ciągnącymi się całą wieczność melodiami, od których aż brakowało powietrza. A EST? Tyle radości, spontaniczności, młodości i lekkości na próżno szukać wśród zasłużonych polskich jazzmanów, teraz zaczyna się to zmieniać, pewnie właśnie dzięki grupom, takim jak EST.

Niewątpliwie jest to wielka strata dla światowego jazzu, choć prawdopodobnie wielu dowie się o istnieniu EST właśnie paradoksalnie dzięki śmierci Svenssona. Poniżej wycinek tegoż albumu.

Unitheater Konstanz: “Roberto Zucco” von Bernard-Marie Koltes

June 4, 2008

Endlich habe ich mir ein modernes Stück angeschaut, und zwar von Universitätstheater. Ein sehr komisches Gefühl taucht auf, wenn man teilweise bekannte Gesichte unter den Schauspielern auf der Bühne erkennt. Sie sind nicht mehr Kommilitonen aus Seminaren, sondern verschiedene anderen Gestalten, die nur bekannt vorkommen und so sollte man sie behandeln – nicht unter den Gesichtspunkt ihrer Referate..

Nun, zum Thema. Die Stück ist eine Geschichte eines jungen Mannes, der seine Eltern, einen 14-jährigen Jung und einen Polizisten umgebracht hat und ist auf der Flucht vom Gefängnis. Warum hat er diese grausamen Taten begangen? Schwer zu sagen, wo er doch Träume eines normalen Jugendlichen zu haben scheint. Er sagt aber, dass er durchsichtig sein möchte, am besten wenn er ein Hund wäre, dem niemand Acht gibt, und das ist vielleicht diese Kleinigkeit, die zeigt, dass ihre Psyche anders ist.

Bei seinen Morden zeigt sich, wie andere Leute sich in Situationen der Lebensbedrohung benehmen. Sie kümmern sich nämlich nur um eigene Haut. Wenn Roberto bei einer Geiselnahme einer Frau und ihrem Sohn mit dem Tod droht, schauen nur die Anderen und kommentieren. Ist das nicht eine perfekte Darstellung des Heideggerschen Man? Diese Zweideutigkeit und Gerede der Öffentlichkeit, das Wiederholen von leeren Worten, die man sagt, aber die in der Wirklichkeit niemanden betreffen. Ist der Roberto nicht ein Dasein insofern, als er sich selbst sucht und nach eigenen Prinzipien leben will? Erschreckende Gedanken…

Roberto war nicht für diese Welt geschaffen. Die Szene, in der er nackt die Sonne anschaut hat eine vieldeutige Auslegung. Seine Nacktheit zeigt die Situation des Menschen, auseinandergesetzt mit etwas Größeres als nur mit dem Alltag, vielleicht sogar mit dem Allmächtigen. Er tötet und hat kein Mitleid, ist aber auch in diesem Sinne autodestruktiv. Gibt es ein Chance für seine Erlösung?

„Roberto Zucco“ ist ein sehr interessantes Stück, das viele Problemen berührt. Das es nicht alle profi Schauspieler mitgemacht haben konnte man erkennen, aber das hat mir nicht gestört. Ich freue mich schon auf eine nächste Gelegenheit, etwas von der Repertoire des Unitheaters zu sehen.

Durs Grünbein: Lesung, Uni Konstanz 17.04.2008

April 17, 2008

Durs Grünbein ist ein Deutscher Dichter, der einmal trotz seiner Wille zur DDR Schriftellern gezählt wurde. Geboren 1962 in Dresden, lebt in Berlin und ist neulich ein Kunstprofessor an der Kunstakademie Düsseldorf geworden, wurde mit sehr vielen berühmten Preisen gekrönt.

Ein gut aussehender Man, über 40, schwarz gekleidet, mit schicken Brillen auf der Nase. Er liest seine Gedichte und Kommentare und schluckt inzwischen das Mineralwasser.

Auf die Frage von der Zuhörerschaft, ob er tatsächlich als poeta doctus gelte, antwortet mit dem Kopfschütteln. Dann aber zufügt, dass er eigentlich nichts gegen solche Beschreibung hat.

Die Themen, die in Grünbeins Dichtung berührt werden sind sehr umfangreich. Da tauchen zusammen auf: der Krieg, die Errinnerungen von der Kindheit, Elegiern für seine Grosseltern, das Leben der Philosophen Pascal und Descart, altertümliche Motiven…

Poesie ist das schlechte Gewissen der Literatur. Mit diesen Worten hat Durs Grünbein seine Lesung angefangen. Was er damit aber gemeint hat, habe ich nicht völlig verstanden. Ist sie in der Tat die Darstellung dessen, was Literatur nicht bekennen will? Das Nachdenken darüber, was sie falsch gemacht hat? Vielleicht im Sinne, dass sie sich nicht bemühen muss, um Leser anzulocken und irgendwelche Standards zu folgen. Aber sowieso gilt Poesie als Hobby nur einer geringer Gruppe von Enthusiasten.

Durs Grünbein hat mich nicht überzeugt. Aber das kann natürlich daran liegen, dass die Poesie in einer Fremdsprache zu verstehen, ist eine ganz schwere Aufgabe. Ich habe es nur teilweise geschafft.